Demokratiebildung
Demokratiebildung und Partizipation – gelebte Werte an unserer Schule
Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verstehen wir Demokratiebildung als zentralen Bestandteil unseres schulischen Alltags. Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, aktiv an unserer Gesellschaft teilzunehmen, politische Zusammenhänge zu verstehen und eigene Positionen verantwortungsvoll zu vertreten.
Praxisnahe Einblicke in politische Strukturen
Wir ermöglichen unseren Schülerinnen und Schülern altersgerechte und praxisnahe Einblicke in politische Strukturen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene:
Jahrgang 7 besucht das Osnabrücker Rathaus und trifft nach Möglichkeit die Oberbürgermeisterin persönlich. Die Schülerinnen und Schüler erhalten so Einblicke in die kommunale Politik und lernen die Entscheidungswege in der Stadt kennen.
Jahrgang 9 fährt in den Niedersächsischen Landtag nach Hannover. Dabei lernen die Lernenden Abgeordnete kennen, die ihnen die Abläufe der Landespolitik näherbringen und diese erlebbar machen.
Jahrgang 10 nimmt an einer Exkursion zum Deutschen Bundestag/Bundesrat in Berlin teil. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Bundespolitik auseinander, erleben parlamentarische Prozesse und erhalten einen umfassenden Einblick in die Arbeit der obersten politischen Institutionen Deutschlands.
Demokratiebildung durch Mitbestimmung
Demokratiebildung endet bei uns jedoch nicht bei Exkursionen. Unsere Schülerinnen und Schüler sind aktiv eingebunden in schulische Gremien wie die Schülervertretung. Demokratie wird dabei praktisch erfahrbar – durch Mitbestimmung, Verantwortung und Engagement.
Demokratiebildung durch Teilnahme an Wahlen
An der Erich-Maria-Remarque-Schule wird Demokratie nicht nur vermittelt, sondern auch aktiv gelebt: Es werden Juniorwahlen zu Bundestags- und Europawahlen organisiert. Das Ziel der Juniorwahlen ist es, Demokratie für die Lernenden erfahrbar zu machen, politisches Interesse zu fördern und die Wahlbeteiligung zu erhöhen. Die Schülerinnen und Schüler der älteren Jahrgänge können an einer realitätsgetreuen Wahlsimulation teilnehmen und ihre Stimme abgeben. Mit diesen Angeboten erfahren die Lernenden ganz unmittelbar, wie demokratische Beteiligung funktioniert: Sie üben die Wahlabläufe, bilden sich eine eigene Meinung und setzen sich mit den Programmen der Parteien auseinander.
Teilnahme am Projekt „Kommunalpolitik in die Schulen“
Die Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs können freiwillig am Projekt „Kommunalpolitik in die Schulen“ der Stadt Osnabrück teilnehmen. Im Rahmen des Projekts blicken sie etwa vier Wochen lang hinter die Kulissen der Stadtpolitik und lernen die Menschen kennen, die diese Politik gestalten. Sie nehmen sowohl an öffentlichen Ratssitzungen als auch an Sitzungen teil, die sonst nur hinter verschlossenen Türen stattfinden. Auf diese Weise können sie erfahren, wie Politik in der kommunalen Praxis tatsächlich gemacht wird.
Zivilcourage zeigen – gemeinsam Haltung beweisen
Im zehnten Jahrgang wird ein spezieller Kurs zum Thema Zivilcourage angeboten. Ziel des Kurses ist es, Zivilcourage nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern sie hörbar und erlebbar zu machen. In mehreren Arbeitsphasen setzen sich die Jugendlichen mit Fragen auseinander wie: Was bedeutet Zivilcourage für mich? Wann ist Eingreifen wichtig? Und wie kann man helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen? Das Ergebnis dieses Projektes ist ein eigener Podcast, der von den Schülerinnen und Schülern geplant, recherchiert und gestaltet wird.
| Ansprechpartner an der EMR: • Frederik Lennartz • Miriam Assaf • Anna Baucz |

